Entgegen dem allgemeinen Trend stieg die Zahl der Mord- und Totschlagsdelikte insgesamt um 29 auf 508 Fälle. Fast 7200 Mal sei ein Messer als Tatmittel eingesetzt worden.
Die Zahl aller Gewaltdelikte ist insgesamt um 1,8 Prozent auf 159.000 gesunken.
Dagegen ist die Zahl der Sexualdelikte um 5,2 Prozent auf mehr als 32.000 gestiegen – mehr als doppelt so viele wie 2019.
Beim sexuellen Missbrauch von Kindern registrierte die Polizei ein Plus von 2,7 Prozent auf mehr als 4.500 Fälle.
Bei Missbrauchsabbildungen von Kindern verzeichnete die Polizei mit mehr als 9800 Fällen neun Prozent mehr. Im Sechs-Jahres-Vergleich haben sich die Zahlen in diesem Deliktbereich sogar verdoppelt.
Als besonders besorgniserregend wertete Reul, dass von rund 7700 ermittelten Tatverdächtigen mehr als 20 Prozent Kinder und weitere rund 22 Prozent Jugendliche gewesen seien.
Die Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt ebenfalls weiter – im Jahresvergleich um drei Prozent auf rund 27.500 Fälle
Beim Ladendiebstahl gibt es ein Minus von rund acht Prozent auf etwa 92.000 Fälle.
Beim Taschendiebstahl gibt es ein erfreuliches Minus von elf Prozent: etwa 4400 Fälle weniger als 2024. Weniger erfreulich ist die maue Aufklärungsquote von sechs Prozent
Seit Sommer 2025 wertet die Polizei in NRW auch aus, welche Tatverdächtigen neben der deutschen noch eine zweite Staatsangehörigkeit haben. Das treffe auf jeden sechsten zu, berichtete Reul. Die drei häufigsten Doppelstaatsangehörigkeiten seien die türkische, polnische und die russische.
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