Mittwoch, 11. März 2026

Insgesamt 502.743 Straftaten in Polizeistatistik

Insgesamt erfasste die Polizei in ihrer Statistik im vergangenen Jahr 502.743 Straftaten – das waren 36.306 Fälle oder 6,7 Prozent weniger als 2024. Die Aufklärungsquote lag bei 44,9 %. 

Die Zahl der Gewalttaten wie Körperverletzungen lag in der Statistik bei rund 80.500 Fällen. Die Zahl der Opfer von Taten in Partnerschaft und Familie stieg auf 20.160 (plus 5 Prozent). 70 Prozent der Opfer waren Frauen. Außerdem zählte die Polizei 8652 Straftaten (plus 16 Prozent) gegen die sexuelle Selbstbestimmung.  

  Im vergangenen Jahr wurden in Berlin 3599 Fälle im Phänomenbereich „Messerangriff“ erfasst. Das sind 187 Fälle beziehungsweise 5,5 Prozent mehr als im Jahr 2024.

 

Von allen Messerangriffen wurden 1759 Fälle (48,9 Prozent) in der Öffentlichkeit begangen. Der Anteil ist damit leicht gesunken (2024: 51,7 Prozent). Insgesamt registrierte die Polizei 4456 Opfer. 78,2 Prozent von ihnen waren männlich, 44,4 Prozent hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit. 37 Prozent der Opfer kannten die tatverdächtige Person bereits – mehr als im Vorjahr. 15,5 Prozent der Fälle ereigneten sich im Kontext von Partnerschaft und Familie.

2025 wurden 1906 Tatverdächtige ermittelt, die mit einem Messer gedroht oder es angewendet haben sollen. 86,1 Prozent waren männlich, 56,4 Prozent hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Berliner Polizei registrierte im vergangenen Jahr deutlich mehr Straftaten, bei denen mit Schusswaffen gedroht oder geschossen wurde. Insgesamt erfasste die Polizei 1119 Fälle (plus 68 Prozent), etwas mehr als die Hälfte waren Drohungen, in 515 Fällen wurde geschossen (2024: 363).   

https://www.welt.de/vermischtes/article69b1430264d1f5a2cd519cc2/kriminalitaet-in-berlin-weniger-messerangriffe-in-verbotszonen-aber-mehr-angriffe-mit-schusswaffen.html 

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