Montag, 5. Dezember 2022

Queerfeindliche Übergriffe in Berlin erreichen Höchststand

 Der kontinuierliche Anstieg von polizeilich registrierten und hassmotivierten Straftaten gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transpersonen (LGBT) in Berlin setzt sich weiter fort. 2020 wurden 377 Fälle erfasst, 2021 sogar 456 – der mit Abstand höchste jemals erfasste Wert in der Hauptstadt. So lag der Anteil von Körperverletzungen und gefährlichen Körperverletzungen im vergangenen Jahr bei knapp 23 Prozent.

Berlin ist das einzige Bundesland, das die polizeilichen Daten in diesem Deliktfeld derart ausführlich auswertet.

Zwischen 2010 und 2021 hatten 69,3 Prozent die deutsche Staatsbürgerschaft. Unter Berliner Einwohnern trifft dies auf 79,1 Prozent zu, nichtdeutsche Staatsangehörige sind demnach überrepräsentiert. Nach Deutschen folgen türkische (5,5 Prozent), syrische (2,8 Prozent) und polnische Tatverdächtige (2,6 Prozent). Bei 3,5 Prozent der Tatverdächtigen wurde die Staatsangehörigkeit als „unbekannt“ angegeben.


  

https://www.welt.de/politik/deutschland/article242497243/Berlin-Queerfeindliche-Uebergriffe-in-der-Hauptstadt-erreicht-neuen-Hoechststand.html?source=puerto-reco-2_ABC-V16.1.A_control


 

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